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Optimales Raumklima im Büro schaffen

Pajoma-LuftentfeuchtungsgeraeteEndlos lange Meetings, rauchende Köpfe, auf Hochtouren arbeitende Computer – das Büro ist ganz sicher einer der letzten Orte, an denen man frische und angenehme Luft erwartet. Dabei ist diese hier besonders wichtig, immerhin fördert sie die Konzentration und sorgt nicht selten auch für (im wahrsten Sinne des Wortes) erfrischte Ideen. Wenn Sie gern wissen wollen, wie Sie das Raumklima in Ihrem Büro optimieren, sollten Sie sich auf jeden Fall den folgenden Beitrag durchlesen.

Was ist das optimale Raumklima?

Optimales Raumklima im Büro schaffenEhe wir Sie mit einer Reihe von praktischen Tipps für Ihren Arbeitsalltag versorgen, soll zunächst einmal geklärt werden, was überhaupt unter dem Begriff Raumklima zu verstehen ist. Hierbei geht es nämlich nicht um die Beziehung zwischen einzelnen Kollegen und zum Chef, sondern ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Diese sind:

  • Die Temperatur im Büro
  • Die Luftfeuchtigkeit im Büro
  • Die Luftbewegung im Büro
  • Die Luftqualität im Büro

Um zu verstehen, was ein perfektes Raumklima im Büro ausmacht, ist es notwendig, sich die einzelnen Teilkomponenten einmal genauer anzusehen und zu bestimmen, was als optimal gilt und was zu vermeiden ist.

Die Temperatur im Büro

Bei welcher Raumtemperatur arbeiten Sie am liebsten? Schwer zu sagen, oder? Es darf weder zu warm, noch zu kalt sein – so viel steht schon mal fest. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass die perfekte Temperatur immer auch von der Arbeitstätigkeit abhängt. Die unterschiedlichen Berufe werden in folgende Kategorien aufgeteilt:

  • Leichte Arbeit
  • Mittelschwere Arbeit
  • Schwere Arbeit

Arbeit im Büro wird – aufgrund des hohen Sitz-Anteils –als leichte Tätigkeit eingestuft. Demzufolge beträgt die optimale Raumtemperatur zwischen 20 und 22° C.

Die Luftfeuchtigkeit im Büro

Das Thema Luftfeuchtigkeit ist vor allem im Winter omnipräsent. Dauerhaftes Heizen im Büro sorgt nämlich dazu, dass die Luft viel zu trocken ist. Woran Sie das erkennen? Beispielsweise daran, dass Sie elektrostatisch aufgeladen sind und einen Schlag bekommen, wenn Sie beispielsweise Ihren Computer berühren. Weitaus schlimmer ist allerdings, dass trockene Raumluft Erkrankungen und Infektionen begünstigt. Gerade in der Grippe-Saison kann das zu großen Ausfällen im Büro führen.

Sorgen Sie deswegen dafür, dass die Luftfeuchtigkeit immer zwischen 30 und 65 % liegt. Als ideal werden 50 % Luftfeuchtigkeit verstanden. In diesem Zustand trocknen die Schleimhäute nicht aus und es kommt auch nicht zu einem erhöhten Risiko für Schimmelbildung. Wenn Sie die Luftfeuchtigkeit im Büro erhöhen wollen, können Sie beispielsweise eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen. Achten Sie hierbei allerdings darauf, das Wasser regelmäßig zu wechseln und die Schale gründlich zu reinigen.

Die Luftbewegung im Büro

Kennen Sie den Ausdruck „Die Luft steht“? Sicher kann jeder etwas mit dieser Aussage anfangen – auch wenn Sie nur wenige Informationen über das Raumklima im Büro bereithält. „Die Luftsteht“ ist ein Synonym für besonders schlechte, fast schon „muffige“ Luft, die dringend gegen frische ausgewechselt werden muss. Das gelingt am schnellsten, wenn Sie zwei gegenüberliegende Fenster weit öffnen und somit einen Durchzug erzeugen („Querlüften“). Alternativ werden in vielen Büros auch gern Klimaanlagen eingesetzt, um die Luft zu bewegen. Das permanente Kippen vom Fenster bringt hingegen nur wenige Resultate mit sich.

Wichtig: Die Bewegung der Luft im Büro sollte den Wert von 2 Meter pro Sekunde nicht überschreiten. Dann droht nämlich die Gefahr, dass Sie sich einen Zug holen.

Die Luftqualität im Büro

Elektrische Geräte, zahlreiche Mitarbeiter, Nikotinrauch, Putzmittel und mehr sorgen dafür, dass die Luftqualität in Büros mitunter extrem schlecht sein kann. Wenn die Luft zu schlecht ist, weist sie einen enorm hohen CO2-Wert auf und wird deswegen auch als verbraucht bezeichnet. Hinzukommt, dass viele Geräte wie der Kopierer oder der Laserdrucker Ozon freisetzen und die Qualität der Luft dadurch zusätzlich verschlechtern. Um das Raumklima im Büro insgesamt zu optimieren, ist es wichtig, im besonderen Maße auf die Luftqualität zu achten. Diese wird auf einem konstant hohen Niveau gehalten, indem Sie:

Tipp Hinweise
Verbesserung der Luftqualität
  • Regelmäßig stoßlüften (beispielsweise gleich am Morgen, ehe alle Kollegen da sind und während der Mittagspause)
  • Pflanzen im Büro aufstellen

Vor- und Nachteile des optimalen Raumklimas im Büro

  • bessere Luftqualität
  • besseres Konzentrationsvermögen
  • seltener Kopfschmerzen
  • erfordert regelmäßiges Lüften

Schwierigkeit: Eine Übereinkunft mit den Kollegen finden

In der Theorie klingt es ziemlich leicht, ein optimales Raumklima im Büro zu erschaffen. In der Praxis ist es leider alles andere als das. Denn während die einen Mitarbeiter schon deutlich merken, dass es Zeit für frische Luft ist, beschweren sich die anderen schon nach kurzer Zeit darüber, dass es viel zu kalt sei. Hier wird wieder einmal deutlich, dass die Bezeichnung „optimal“ immer auch im Auge des Betrachters liegt.

Wenn das Raumklima bereits zum Streitthema im Büro wird, hilft es, ein Meeting einzuberufen, in dem umfassend über die Problematik aufgeklärt wird. Hierbei sollte vor allem darauf hingewiesen werden, dass beispielsweise ein zu hoher CO2-Gehalt in der Luft Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen hervorrufen können. Auch eine Bewegung in der Luft und mäßige Temperaturen können durchaus dazu beitragen, dass die Arbeit insgesamt als erfrischender und angenehmer wahrgenommen wird.

Wichtig ist, dass alle Kollegen kompromissbereit sind, dabei aber immer das optimale Raumklima vor Augen haben. Das bedeutet, dass Sie sich manchmal vielleicht auch durchsetzen müssen, wenn es um die Dauer vom nächsten Lüftungs-Vorgang geht.

Nur wenn alle Aspekte vom Raumklima, also Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Bewegung und Qualität, als zufriedenstellend bezeichnet werden können, kann von einem optimalen Ist-Zustand gesprochen werden. Wichtig ist, dass Sie diesen regelmäßig überprüfen und nicht als Selbstverständlichkeit hinnehmen. Schon kleine Veränderungen, die nur einen oder zwei Aspekte betreffen, können dazu führen, dass das aktuelle Raumklima im Büro als unangenehm empfunden wird.

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